Zweckverband Katholische Tageseinrichtungen für Kinder im Bistum Essen

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Auch in diesem Jahr feierten die Kinder aller Kindertageseinrichtungen des KiTa Zweckverbands im Bistum Essen den Weltkindertag (20. September). Unter dem Motto „Chancen für Kinder – Uns sollen alle Türen offen stehen!“ machten die Mädchen und Jungen an vielen Orten auf das Recht auf Teilhabe und Chancengleichheit aufmerksam.


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Vier Kinder des Familienzentrums St. Gertrud und  vier Kinder der KiTa St. Maria Magdalena in Bochum-Wattenscheid sind am Freitag um 12 Uhr von Bezirksbürgermeister Hans Balbach im Wattenscheider Rathaus empfangen worden. Der Bezirksbürgermeister öffnete die Rathaustür und die junge Delegation klemmte den Keil in die Tür. Anschließend war der Nachwuchs in den Sitzungssaal eingeladen. Nach einer kleinen Führung hatten die Mädchen und Jungen Zeit, bei einem Getränk dem Bezirksbürgermeister ihre Fragen und Anliegen vorzutragen. Zudem nahm die KiTa St. Maria Magdalena im Rahmen des Weltkindertags am Samstag (21. September) an dem Stadtteilfest „Du bist Höntrop" teil. Dieses Jahr stand die Zeit im Mittelpunkt. Passend dazu hatte die KiTa ein Vorlesezelt errichtet, um den Kindern Zeit zum Lesen und Anschauen von Bilderbüchern zu schenken. Zu Beginn des Festes wurde symbolisch eine große Sanduhr mit den Mädchen und Jungen aufgeschüttet.

 

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Auch das katholische Familienzentrum Schwelm mit den  beiden katholischen Kindertageseinrichtungen St. Marien und Heilig Geist griff das Thema  „Uns sollen alle Türen offen stehen!" auf. Mit den Kindern wurden in beiden Tageseinrichtungen Gespräche geführt und Bilder dazu gestaltet. Wo sehen die Mädchen und Jungen in ihrem Umfeld Ungerechtigkeiten? Welche Verbesserungsvorschläge haben sie? Die Ideen der Kinder wurden aufgemalt und in beiden KiTas im Außenbereich platziert.

 

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Kinder aus zehn Einrichtungen des KiTa Zweckverbands besuchten das Rathaus der Stadt Essen. Dort standen alle Türen offen und der 1. Bürgermeister, Rudolf Jelinek, und der Leiter des Kinderforums, Norbert Orzesek, nahmen sich nicht nur Zeit, sondern auch die Anliegen der kleinen Bürger ernst. Selbst der Ratssaal wurde für den Nachwuchs geöffnet. Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck nahm sich ebenfalls der Wünsche und Bedürfnisse des Nachwuchses an und begrüßte einige Kinder, die ihm erklärten, was für sie von großer Bedeutung ist. Ein guter Familienzusammenhalt, wahre Freunde oder die Erfüllung ihres Traumberufs zählten dazu. Auch Weihbischof Ludger Schepers erhielt am Weltkindertag jungen Besuch und betonte, dass die Kirchentüren den Menschen – egal welchen Alters – immer offen stehen. Unter dem Motto „Uns sollen alle Türen offen stehen“ veranstaltete die KiTa St. Anno in ihrer Einrichtung einen „Offenen Kreis“ mit Liedern und Tänzen. Eltern, Großeltern und Freunde tanzten und sangen voller Freude gemeinsam mit den Erzieherinnen und den Kindern vor der KiTa.

 

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Fünf Mädchen und Jungen aus Mülheim folgten der Einladung von Carina Gödecke und fuhren nach Düsseldorf. Die Landtagspräsidentin öffnete den Fünfjährigen die Tür des nordrhein-westfälischen Landtags und hörte interessiert zu, was sie zu sagen hatten. So wünschten sich die Kinder zum Beispiel, dass sie auch weiterhin die Möglichkeit haben, in der KiTa Schach zu spielen. „Kinder haben ein Recht darauf, dass man ihre Bedürfnisse und Meinungen ernst nimmt“, machte Carina Gödecke deutlich, die selbst Enkelkinder in dem Alter hat. „Deshalb ist Partizipation ein so wichtiges Thema in den Kindertageseinrichtungen.“ 16 Kinder aus dem  Familienzentrum „Arche Noah“ St. Raphael und der Kindertageseinrichtung „Broicher Rasselbande“ Herz Jesu I machten sich darüber hinaus zum örtlichen Rathaus. Begleitet wurden sie durch Abteilungsleiter Bernd Lösken. Am Rathaus angekommen, wurde die Delegation Bürgermeisterin Renate aus der Beek empfangen. Anhand selbst gemalter Bilder machten die Kinder die Bürgermeisterin Missstände aufmerksam, die aus ihrer Sicht in puncto Chancengleichheit für Kinder bestehen. Renate aus der Beek nahm die Aussagen der Kinder ernst und versprach, die Anregungen mit in den Jugendhilfe-Ausschuss nehmen.

 

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Einen Ausflug in die Politik unternahmen auch 20 Kinder aus vier KiTas in Oberhausen. Bürgermeisterin Elisabeth Albrecht-Mainz empfing die Gäste der Einrichtungen St. Joseph, Heilig Geist, St. Clemens und St. Pankratius – Entdeckungskiste im großen Ratssaal. Dort sprach der Nachwuchs Lob und Kritik aus. Vom Freizeitangebot im Kaisergarten sind die Kleinen begeistert – dass jedoch die Parkplätze kostenpflichtig sind, gefällt ihnen und ihren Eltern gar nicht. Die Bürgermeisterin hörte aufmerksam zu. Die KiTa Heilig Geist machte darüber hinaus  unter der Leitung von Beate Daniel zusätzlich noch beim Oberhausener Fest zum Weltkindertag auf dem Saporisha-Platz auf die Anliegen des Nachwuchses aufmerksam.

 

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Nachdem die Kinder des Gelsenkirchener Familienzentrums Heilige Familie in den Gruppen besprochen hatten, was sie sich von den Erwachsenen wünschen und welche Dinge sie gern tun würden – manchmal aber nicht dürfen –, malten sie ihre Wünsche auf große Bilder. Diese präsentierte eine Delegation schließlich im Hans-Sachs-Haus Bürgermeisterin Gabriele Preuß. Bei diesem Besuch war ein großer Tisch im Foyer für die Kinder vorbereitet. Zunächst ließen sich die jungen Gäste Kakao und Plätzchen schmecken, danach sprach die Bürgermeisterin mit jedem Kind über sein Bild und seine Wünsche. In fast allen anderen Gelsenkirchener KiTas haben die Erzieherinnen und Erzieher ebenso in Kinderkonferenzen mit den Mädchen und Jungen über die Rechte von Kindern  gesprochen. Diese Ergebnisse wurden dann auf Plakaten festgehalten und Eltern und Personen vor der KiTa präsentiert.

 

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In Gladbeck nahm sich der Bürgermeister persönlich Zeit für einige KiTa-Kinder. Ulrich Roland lud zu einer Führung ein und öffnete dem Nachwuchs die Türen des Rathauses. Wie die Ratsherren und -frauen nahm der Nachwuchs schließlich am gedeckten Konferenztisch Platz und brachte seine Anliegen vor. Eine Frage brannte einem Kind dabei besonders auf den Nägeln: Wann gibt es in der Stadt endlich einen Hochseilgarten? Gladbecks erster Bürger lud den „Jungpolitiker“ daraufhin spontan zu einer Ratssitzung ein. Dort, so Ulrich Roland, könne das Kind seinen Wunsch ja mal mit dem Kämmerer erörtern.

 

 

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