Zweckverband Katholische Tageseinrichtungen für Kinder im Bistum Essen

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Am Freitag, 27. Januar 2017 endete das Projekt „Hundebesuch in der KiTa“ mit einer abschließenden Präsentation. Zwei Wochen lang hatten die 14 Maxi-Kinder gemeinsam mit Erzieherin Sonja Knop der Essener KiTa St. Barbara sich mit dem Thema Hund beschäftigt.

 

2017 KiTa St. Barbara Hundebesuch 3

 

In der ersten Woche wurde viel über den Hund gelernt: die Körperteile des Hundes, seine Sinne und sein Wesen, seine Körpersprache und Signale. Es gab reichlich Gesprächsanlässe, bei denen die Kinder von ihren Erlebnissen und Erfahrungen im Umgang mit Hunden berichteten. Unterschiedliche Medien wie Bilderbücher, kleine Filme, Spiele, Poster, Kalenderblätter usw. vermittelten umfangreiche Sachinformationen. 

 

2017 KiTa St. Barbara Hundebesuch

 

Mit diesem Wissen und Verständnis für das Verhalten eines Hundes wurden die Mädchen und Jungen auf den Besuch der Therapiehündin Djury vorbereitet. Die Kinder bereiteten den Mehrzweckraum für die Golden Retriever Hündin vor. Es gab für Djury eine Ruhezone und einen Spielbereich, eine Hunde-Pflegestation und einen Platz für den Fress- und Trinknapf. Absprachen und Regeln wurden festgelegt. Als die Therapiehündin Djury endlich kam, waren die Kinder alle sehr gespannt und verhielten sich so wie abgesprochen: ruhig, abwartend und beobachtend. Ganz unterschiedlich näherten sich die Kinder – unter guter beobachtender Begleitung ihrer Erzieherin – dem Hund, sicher und kompetent oder zurückhaltend und schüchtern. Es war sehr interessant zu beobachten, wie unterschiedlich die Mädchen und Jungen mit Djury spielten und sich mit ihr beschäftigten, sie durch einen kleinen Bewegungsparcours führten, sie streichelten, bürsteten und ihre Körperteile unter die Lupe nahmen. Hier wurden besonders das Gebiss und Pfoten mit den Schwimmhäuten zwischen den Zehen untersucht.


Obwohl das Projekt nur zwei Wochen dauerte, konnte eine positive Wirkung, wenn auch in unterschiedlicher Form, bei allen teilnehmenden Kindern beobachtet werden. Bei der abschließenden Veranstaltung führten die Maxi-Kinder ihre Eltern sicher und kompetent durch die Ausstellung und berichteten begeistert und differenziert von den Hundebesuchstagen. Sie erklärten die verschiednen Arbeitsblätter und zeigten stolz ihre gemalten Bilder. Sonja Knop hat mit ihrer Hündin Djury im November 2014 eine qualifizierte Ausbildung zum Mensch-Hund-Therapieteam absolviert. Für dieses Projekt gestatte der Träger eine Ausnahmeregelung.

 

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