Zweckverband Katholische Tageseinrichtungen für Kinder im Bistum Essen

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Pilot-Projekt Fachberatung als Generalisten in einer Region

Fachberatung im KiTa Zweckverband wird in zwei Strängen realisiert: Zum einen wirken die Fachabteilungen Personalentwicklung und KiTa-Entwicklung im Kontext der Qualitätsentwicklung als Fachexpert/innen in die Kindertageseinrichtungen. Die einzelnen Kolleginnen und Kollegen der Fachberatung sind in einem oder mehreren Themengebieten besonders kundig und unterstützen mit ihrem jeweiligen Know-how die KiTa-Teams. Zum anderen arbeiten die Fachberater/innen im Rahmen des gesetzlichen Auftrags als Generalisten in den Kindertageseinrichtungen, indem sie als Tandem mit den Gebietsleitungen, welche die Fach- und Dienstaufsicht wahrnehmen, vor Ort wirksam werden. Dieser zweite Strang wird nun im Rahmen eines Pilot-Projektes erprobt. Denn im Zusammenspiel beider Stränge werden wissenschaftliche Erkenntnisse und aktuelle fachliche Themen im Rahmen der Fachberatung in den Kindertageseinrichtungen wirksam.

Fachberatung Grafik

Wie gestaltet sich Fachberatung, wenn sie an eine konkrete Region angegliedert ist und die Fachberaterin als Generalistin tätig ist?

In einem Pilot-Projekt wird aktuell erprobt, wie Fachberatung und Gebietsleitung gemeinsam vor Ort wirken können. Fachberaterin Larissa Miedza und Asja Hegmanns, Gebietsleitung für die Pfarrei Liebfrauen in Bochum, sind als ein Tandem Teil des Pilot-Projekts. Analog erprobt Fachberaterin Andrea Wenzel im Ennepe-Ruhr-Kreis mit den Gebietsleitungen Barbara Wagner, Ursula Quest und Iris Leidel das Vorhaben.

„In einem ersten Schritt haben Asja Hegmanns und ich als Team die einzelnen KiTas der Bochumer Pfarrei Liebfrauen besucht und uns mit unseren jeweiligen Aufgabenbereichen und Rollen – Fachberatung bzw. Fach- und Dienstaufsicht – vorgestellt“, berichtet Larissa Miedza. „In einem zweiten Schritt haben wir gemeinsam mit jeder KiTa-Leitung eine Analyse durchgeführt und den Ist-Stand der jeweiligen Einrichtung erfasst. Auf diese Weise konnten wir Entwicklungsfelder aufdecken und uns darüber austauschen, an welchen Stellen die KiTas Unterstützung der Gebietsleitung oder der Fachberatung benötigen“, so Miedza. Die Themenvielfalt, die dabei deutlich wurde, sei groß gewesen. Während einige KiTas Gesprächsbedarf zum Thema Immobilien und Raumgestaltung hatten, deckte die Analyse woanders beispielsweise Handlungsbedarf im Bereich Inklusion auf.

k Larissa Miedza 2

Welchen Vorteil bringt die regionale Anbindung?

„Wir stehen regelmäßig im engen Austausch mit den KiTas und dabei wird Fachberatung als Unterstützungsinstrument selbstverständlich angefordert. Natürlich bin ich selbst nicht Fachexpertin für jedes identifizierte Thema. Hier nutze ich die etablierte Regelkommunikation mit meinen Kolleginnen der pädagogischen Fachberatung und kann anschließend selbst weiterberaten, an eine Fachexpertin verweisen oder diese einbeziehen“, betont Larissa Miedza. Im Kontakt mit den Kolleginnen sei es zum einen möglich, die jeweilige Fachexpertin auf die Anliegen der KiTas aufmerksam zu machen und ihre Beratung vor Ort anzufordern, zum anderen könne man Themen sammeln und Synergien für den Gesamtverband nutzen. So sei zum Beispiel bereits ein Leitfaden zum Umgang mit digitalen Medien erstellt worden, weil in mehreren KiTas dasselbe Thema angefragt wurde.

Das Pilot-Projekt läuft nun seit Herbst 2021 und ist vorerst für die Dauer von einem Jahr angesetzt. In diesem Jahr erprobt der KiTa Zweckverband unterschiedliche Methoden, Kommunikationswege, setzt Analysephasen um, um am Ende eine umfassende Evaluation durchführen zu können. Ende 2022 wird sich zeigen, ob eine direkte regionale Anbindung die Wirksamkeit der Fachberatung noch weiter verbessern kann und wie dies Auswirkungen auf die pädagogische Qualität in den Einrichtungen hat.

„Für mich persönlich ist das Pilot-Projekt eine tolle Möglichkeit, noch tiefere Einblicke in die Arbeit der Kindertageseinrichtungen zu erhalten. Dass ich mit meiner Tätigkeit als Fachberaterin zur nachhaltigen Qualitätsentwicklung der pädagogischen Arbeit beitragen kann, was letztendlich den uns anvertrauten Kindern zugutekommt, motiviert mich Tag für Tag. Da ich selbst frisch aus der Praxis komme, kann ich mich gut in die Themen und Anliegen hineinversetzen, die die KiTas beschäftigen“, betont Larissa Miedza. Die gelernte Erzieherin studierte nach ihrer Ausbildung an der Evangelischen Hochschule Bochum das Fach Elementarpädagogik und ist somit staatlich anerkannte Kindheitspädagogin. Anschließend arbeitete sie rund sieben Jahre in einem Familienzentrum als Gruppenleitung und Abwesenheitsvertretung. Seit Juli bereichert sie nun das Team der pädagogischen Fachberatung.

Pilotprojekt Fachberatung

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