Verbandsmitteilungen

KiTa Zweckverband trauert um Geschäftsführerin Anne Berger

Anne Berger leitete seit September 2020 den KiTa Zweckverband im Bistum Essen – zuerst als kaufmännische Leitung, seit April 2022 in der Rolle der kaufmännischen Geschäftsführung. Am 5. März 2024 verstarb sie im Alter von 53 Jahren nach schwerer Krankheit.

In den vergangenen vier Jahren hat Anne Berger maßgeblich an der Weiterentwicklung des KiTa Zweckverbandes mitgewirkt. Insbesondere die Zukunftsfähigkeit der rund 250 katholischen Kindertageseinrichtungen hat sie mit großem Engagement vorangetrieben. „Für die Themen Lernen und Bildung hatte Anne Berger eine überdurchschnittliche Leidenschaft“, weiß Verena kleine Holthaus, pädagogische Geschäftsführerin des Verbandes. „Gepaart mit ihren betriebswirtschaftlichen Kompetenzen sowie ihrer offenen Art und Lebensfreude war sie eine treibende Kraft und eine wichtige Führungspersönlichkeit. Sie hinterlässt eine große Lücke im Verband. Wir alle werden sie sehr vermissen.“

Vor ihrem Eintritt in den KiTa Zweckverband war Anne Berger über 20 Jahre lang selbstständig. Sie leitete Controllingprojekte, arbeitete als freie Beraterin in Unternehmensberatungen und war als Interim Managerin tätig. Im KiTa Zweckverband verantwortete sie als kaufmännische Geschäftsführerin die Abteilungen Finanzen und Controlling, Personalmanagement sowie Immobilien und Standortentwicklung. In einem Interview sagte sie in 2020: „Im KiTa Zweckverband habe ich alles gefunden, was für meine Arbeit wichtig ist. Hier erlebe ich eine Dienstgemeinschaft, zu der ich gerne langfristig gehören möchte.“

„Der frühe Tod von Anne Berger macht uns im Ruhrbistum sehr traurig. Wir haben sehr gerne mit ihr zusammengearbeitet. Das Miteinander mit unseren Pfarreien und unserer Bistumsverwaltung war stets konstruktiv und von Freude geprägt“, würdigt Generalvikar Klaus Pfeffer das Wirken der Verstorbenen im Bistum Essen. „Anne Berger hat den KiTa Zweckverband fast vier Jahre lang mit großem persönlichen Einsatz und hoher Fachexpertise geführt und die wichtige Modernisierungsstrategie vorangetrieben. Wir werden sie nicht vergessen und trauern in diesen Tagen mit ihrem Mann und ihren beiden jugendlichen Kindern. Unsere christliche Hoffnung auf ein Leben bei Gott ist uns jetzt ein wichtiger Halt.“